Im letzen Beitrag über das Nervensystem habe ich dir eine Pranayama versprochen,
die sich positiv auf dein Nervensystem auswirken kann:

Eine Variation der VILOMA PRANAYAMA für Ruhe und Klarheit:

Vorbereitung:

Nimm dir Zeit in deinem Sitzen anzukommen.

Achte darauf, dass du entspannst aber auch gleichzeitig aufgerichtet sitzen kannst.

Spüre die Verbindung zum Boden, spüre deine Sitzbeinhöcker, die Auflagepunkte deiner Beine und der Füße am Boden.

Fühle die Stabilität in deinem Sitz und richte deine Wirbelsäule aus deinem Becken nach oben hin aus.

Stelle dir deine Wirbelsäule als eine Perlenkette vor, die über deinen Scheitel hinaus verläuft und stelle dir vor, wie jemand oder etwas an dieser Kette zieht, ein sanfter Zug nach oben und spüre, wie dich dieser Zug im Aufrichten unterstützt.

Schließe deine Augen.

Bringe deine Aufmerksamkeit zu deinem Atem.

Verbinde dich mit dem natürlichen Rhythmus deines Atems.

5 Atemzüge lang.

 

Nun bist du bereit für die Viloma Pranayama:

Tief und ruhig einatmen ohne eine Pause zu machen.

Unterbrochene Ausatmung:

Ausatmen aus dem oberen Bereich der Lunge und innerlich bis 4 zählen.

Kurze Atempause auf 2 mit Fokus auf den oberen Bereich der Lunge.

Diesen Bereich spüren und erfahren.

Nun tiefer ausatmen aus dem unteren Bereich der Lunge und wieder bis 4 zählen.

Kurze Atempause auf 2, Aufmerksamkeit im unteren Bereich der Lunge halten.

Weiter ausatmen, Nabelpunkt zieht Richtung Wirbelsäule, du wirst ganz leer.

Atempause auf 2 mit Fokus auf den Nabelpunkt.

Dann langsam und tief einatmen und von vorne beginnen.

 

Wiedererhole 5 – 10 Minuten und lasse keine Anstrengung entstehen.

 

Danach erlaubst du deinem Atem zu seinem natürlichen Rhythmus zurückkehren
und beobachtest das Fließen deines natürlichen Atems noch 2 – 3 Minuten, bevor du die Übung beendest.

 

Genieße diese Pranayama über einen gewissen Zeitraum regelmäßig, wenn du magst 40 Tage,
um über die Regelmäßigkeit die Wirkung tiefer zu erfahren.

Viel Freude beim Ausprobieren.

Deine Evelina